Projekt „Andarbod“ in Andermannsdorf in Holz und Bronze

Leicht wird diese Arbeit nicht sein! Die geplante Figur, rechts im Bild das Modell 1:5,wiegt bei 350 cm Höhe und 130 cm Durchmesser (Schnitt 110 cm) gut eine Tonne. Das wird dem Team einiges an Organisation abverlangen. Die Arbeitsgerüste sind dabei das kleinste Problem, vielmehr ist der „Umgang“ mit dem Objekt, das heißt das Drehen, Legen und Wiederaufrichten das Entscheidende. Dafür steht, vor allen Dingen für die groben Anfangsarbeiten, ein Arbeitskran zur Verfügung. Für die beteiligten Fachkräfte, allesamt ausgebildete Holzbildhauer unter der Leitung eines Holzbildhauer Meisters, dürfte es darüber hinaus, speziell handwerklich, allerdings kein gro0es Problem sein das vorliegende Modell in die geplante Größe von 350 cm umzusetzen .Trotzdem, erfahrungsgemäß liegt der „Teufel“ ja im Detail und so dürfen sie gespannt sein wie es weitergeht mit der Figur des „Andarbod“, der um 800 n.Chr., also in der Zeit Kaiser Karl des Großen in der Gegend um Landshut und dem heutigen Andermannsdorf gelebt hat. Leider gibt es über ihn keine zuverlässigen Quellenangaben, sodass man bei dem Entwurf auf wenige Hinweise zurückgreifen musste. Trotzdem wurde sorgfältig recherchiert. Speziell bei der Kleidung wurde auf  „Zeichnungen“ spätantiker  Vorbilder zurück gegriffen. Unklar ist nach der „Verbleib“ der Mytra, die im Modell noch abgebildet ist. Sie wird wohl vollem Haupthaar weichen müssen. Wie gesagt, wir halten sie auf dem Laufenden. Nur Geduld wird dabei wohl angesagt sein!